PRESSE/STUDIE 14.09.2026
Zwangsfusionen lösen das Kostenproblem der GKV nicht
Die Analyse von 44 Krankenkassen zeigt keinen verlässlichen Größenvorteil bei den Verwaltungskosten. Mehr Wettbewerb könnte der bessere Weg zu mehr Effizienz sein. Wer die Zahl der gesetzlichen Krankenkassen von derzeit 93 auf maximal 20 reduzieren will, sollte belegen können, dass größere Kassen tatsächlich günstiger arbeiten. Genau diesen Beleg liefert eine aktuelle Analyse des DFSI Deutsches Finanz-Service Institut nicht. Die Auswertung der Finanzdaten von 44 Krankenkassen für 2025 zeigen: Zwischen Kassengröße und Nettoverwaltungskosten je Versicherten besteht kein belastbarer Zusammenhang.
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