Studien
Das Angebot von DFSI gegenüber seinen Kunden im Markt besteht u.a. in der Erstellung von Studien, die einen Vergleich von Güte und Leistungsangeboten sonstiger Marktteilnehmer zum Gegenstand haben. Darüber hinaus überträgt DFSI auch solchen Kunden, die keine Studien beauftragt haben, das Recht, solche Studien in bestimmtem Umfang zu nutzen und/oder zu veröffentlichen.20.04.2010 - GKV Leistungen für ausgewählte Kundengruppen
Der reine Preisvergleich der Beiträge greift meistens zu kurz. Viel sinnvoller ist es, das Leistungsspektrum der Gesetzlichen Krankenkassen zu prüfen. Kundenbester über alle acht analysierten Kundengruppen ist die DAK als bundeweit geöffnete Kasse und die mhplus BKK als regionale Kasse.
Im Bereich der Gesetzlichen Krankenkassen hat sich das DFSI auf die Fahnen geschrieben, der Verunsicherung der Versicherten durch die Einführung des Gesundheitsfonds und dessen Auswirkungen entgegen zu wirken und Orientierung zu geben. Die Kassen haben ihre Anstrengungen verstärkt, sich voneinander zu differenzieren. Umso stärker stellen sich Fragen wie: Welche Kasse hat die Leistungen, auf die ich besonderen Wert lege? Wie finde ich diese Kasse? Und was muss ich dafür an Beitrag aufbringen?
Nachdem inzwischen eine Reihe von Krankenkassen erklärt hat, einen Zusatzbeitrag zu erheben, sind viele Versicherte nun auf der Suche nach einer neuen Kasse. Doch bevor man seiner alten Kasse kündigt und erst recht, wenn man eine neue Kasse sucht, sollte man zunächst genau die Angebote und Leistungen prüfen. Denn eventuell übernimmt die eigene Kasse Leistungen, die andere Kassen nicht tragen. Der reine Preisvergleich der Beiträge greift meistens zu kurz.
Viel sinnvoller ist es, das Leistungsspektrum der Gesetzlichen Krankenkassen zu prüfen und zu schauen, wo man genau die Leistungen erhält, die einem persönlich wichtig sind. Vom Service über die Wahltarife bis zum Angebot an alternativen Heilmethoden. Finden Sie heraus, welcher Versichertentyp Sie sind und welcher Anbieter für Sie die optimalen Leistungen bereithält.
Auf die sehr persönlichen Bedürfnisse kommt es bei der Auswahl der richtigen gesetzlichen Krankenkasse an. Dabei geht es schließlich um die Gesundheit, unser höchstes Gut. Die Checkliste für die Auswahl der richtigen Kasse sieht bei der Alleinerziehenden anders aus als beim Ehepaar mit zwei Kindern, obwohl doch beide unter der Überschrift „Familie“ laufen.
Zusammen mit dem Deutschen Finanz-Service-Institut (DFSI) und dem unabhängigen Informationsdienst Gesetzlichekrankenkassen.de hat FOCUS-MONEY die Leistungskataloge von mehr als 120 Kassen durchstöbert und für acht verschiedene Versicherten-Typen die Versicherungen herausgefiltert, die deren Ansprüche am besten erfüllen. Denn es steckt weit mehr in der GKV als Einheitsmedizin für alle. Der Spielraum für individuelle Angebote ist groß – von A wie alternativer Medizin bis Z wie Zusatzleistungen etwa in Form von über den Regelkatalog hinaus gehender Impfungen.Mehr dazu finden Sie im FOCUS-MONEY GKV-Guide als Beilage in FOCUS-MONEY Heft 17/2010.
mehr info: Download GKV-Guide 2010 (PDF 2,5 MB)
Über alle acht Kundengruppen hinweg hat DFSI die Leistungspunkte aggregiert. Die DAK bietet das beste Kunden-Leistungspektrum bundesweit geöffneter Kassen gefolgt von der Techniker und der Neckermann BKK. Bei den regional geöffneten Kassen ist die mhplus BKK die Nummer 1 gefolgt von Salvina und BKK Wirtschaft&Finanzen.
Tabelle Top 10 bundesweit

Tabelle Top 10 regional

Gesamtergebnis:
Punkte auf einer Skala von 0 bis 120 (120 Punkte sind maximal erreichbar). Durch Auf- und Abrundungen können sich Rundungsdifferenzen ergeben, welche keinen Einfluss auf das Gesamtergebnis haben. Unterschiedliche Ränge trotz gleicher Punktzahl werden durch Unterschiede auf der zweiten oder dritten Nachkommastelle verursacht.
Detaillierte Studienergebnisse sind gegen eine Schutzgebühr zu erhalten.
17.03.2010 - Aggregation der Kennzahlen zur Finanzkraft und Kundenperformance der Lebensversicherer
Kunden-Leistungsvergleich bundesweit und regional geöffneter Kassen
Der reine Preisvergleich der Beiträge greift meistens zu kurz. Viel sinnvoller ist es, das Leistungsspektrum der Gesetzlichen Krankenkassen zu prüfen. Kundenbester über alle acht analysierten Kundengruppen ist die DAK als bundeweit geöffnete Kasse und die mhplus BKK als regionale Kasse.
Im Bereich der Gesetzlichen Krankenkassen hat sich das DFSI auf die Fahnen geschrieben, der Verunsicherung der Versicherten durch die Einführung des Gesundheitsfonds und dessen Auswirkungen entgegen zu wirken und Orientierung zu geben. Die Kassen haben ihre Anstrengungen verstärkt, sich voneinander zu differenzieren. Umso stärker stellen sich Fragen wie: Welche Kasse hat die Leistungen, auf die ich besonderen Wert lege? Wie finde ich diese Kasse? Und was muss ich dafür an Beitrag aufbringen?
Nachdem inzwischen eine Reihe von Krankenkassen erklärt hat, einen Zusatzbeitrag zu erheben, sind viele Versicherte nun auf der Suche nach einer neuen Kasse. Doch bevor man seiner alten Kasse kündigt und erst recht, wenn man eine neue Kasse sucht, sollte man zunächst genau die Angebote und Leistungen prüfen. Denn eventuell übernimmt die eigene Kasse Leistungen, die andere Kassen nicht tragen. Der reine Preisvergleich der Beiträge greift meistens zu kurz.
Viel sinnvoller ist es, das Leistungsspektrum der Gesetzlichen Krankenkassen zu prüfen und zu schauen, wo man genau die Leistungen erhält, die einem persönlich wichtig sind. Vom Service über die Wahltarife bis zum Angebot an alternativen Heilmethoden. Finden Sie heraus, welcher Versichertentyp Sie sind und welcher Anbieter für Sie die optimalen Leistungen bereithält.
Auf die sehr persönlichen Bedürfnisse kommt es bei der Auswahl der richtigen gesetzlichen Krankenkasse an. Dabei geht es schließlich um die Gesundheit, unser höchstes Gut. Die Checkliste für die Auswahl der richtigen Kasse sieht bei der Alleinerziehenden anders aus als beim Ehepaar mit zwei Kindern, obwohl doch beide unter der Überschrift „Familie“ laufen.
Zusammen mit dem Deutschen Finanz-Service-Institut (DFSI) und dem unabhängigen Informationsdienst Gesetzlichekrankenkassen.de hat FOCUS-MONEY die Leistungskataloge von mehr als 120 Kassen durchstöbert und für acht verschiedene Versicherten-Typen die Versicherungen herausgefiltert, die deren Ansprüche am besten erfüllen. Denn es steckt weit mehr in der GKV als Einheitsmedizin für alle. Der Spielraum für individuelle Angebote ist groß – von A wie alternativer Medizin bis Z wie Zusatzleistungen etwa in Form von über den Regelkatalog hinaus gehender Impfungen.Mehr dazu finden Sie im FOCUS-MONEY GKV-Guide als Beilage in FOCUS-MONEY Heft 17/2010.
mehr info: Download GKV-Guide 2010 (PDF 2,5 MB)
Über alle acht Kundengruppen hinweg hat DFSI die Leistungspunkte aggregiert. Die DAK bietet das beste Kunden-Leistungspektrum bundesweit geöffneter Kassen gefolgt von der Techniker und der Neckermann BKK. Bei den regional geöffneten Kassen ist die mhplus BKK die Nummer 1 gefolgt von Salvina und BKK Wirtschaft&Finanzen.
Tabelle Top 10 bundesweit

Tabelle Top 10 regional

Gesamtergebnis:
Punkte auf einer Skala von 0 bis 120 (120 Punkte sind maximal erreichbar). Durch Auf- und Abrundungen können sich Rundungsdifferenzen ergeben, welche keinen Einfluss auf das Gesamtergebnis haben. Unterschiedliche Ränge trotz gleicher Punktzahl werden durch Unterschiede auf der zweiten oder dritten Nachkommastelle verursacht.
Detaillierte Studienergebnisse sind gegen eine Schutzgebühr zu erhalten.
Die Qualität der Versicherungs- und Bankprodukte ist direkt verbunden mit der Bonität des Anbieters. Während wir bis vor Kurzem kaum relevante Unterschiede in der Finanzstärke von Versicherern verzeichnen konnten, gibt es heute auf Grund der aktuellen Entwicklungen gravierende Unterschiede.
Die Netto-Renditen der Lebensversicherer sind wegen niedriger Zinsen und Verluste auf Grund der Kapitalmarktkrise deutlich gesunken. Dabei wurden die Gewinndeklarationen der Versicherer in den letzten Jahren nicht im gleichen Maße reduziert. Einige Versicherer leben daher aktuell aus der Substanz.
Für einige Investorengruppen und Anteilseigner an Lebensversicherern scheint das Geschäftsmodell der deutschen Lebensversicherung zukünftig nicht mehr renditestark genug zu sein. Die Aktionäre und das Management der Victoria Leben und der DeltaLloyd Gruppe haben kürzlich entschieden das Neugeschäft einzustellen.
Vor dem Hintergrund einer bevorstehenden Welle von Neugeschäftsschliessungen mit damit verbundenen Run-Offs des Lebensversicherers ist die Finanzkraft des Anbieters ein extrem wichtiges Auswahlkriterium beim Abschluss eines neuen Vertrages.
Zur Umrechung der Netto-Rendite und Gewinnbeteiligung und wurde folgender Schlüssel verwendet:
4,90% Nettorendite = 100 DFSI Punkte
4,60% Gewinndeklaration für das Jahr 2010 = 100 DFSI Punkte
Netto-Rendite und Gewinnbeteiligung wurden jeweils zu 50% gewichtet und ergeben somit die DFSI-Punktezahl für den Bereich Kundenperformance.
Punkte auf einer Skala von 0 bis 100 (über 100 Punkte sind bei extrem starken Anbietern in Ausnahmefällen erreichbar). Durch Auf- und Abrundungen können sich Rundungsdifferenzen ergeben, welche keinen Einfluss auf das Gesamtergebnis haben. Unterschiedliche Ränge trotz gleicher Punktzahl werden durch Unterschiede auf der zweiten oder dritten Nachkommastelle verursacht.
Die Netto-Renditen der Lebensversicherer sind wegen niedriger Zinsen und Verluste auf Grund der Kapitalmarktkrise deutlich gesunken. Dabei wurden die Gewinndeklarationen der Versicherer in den letzten Jahren nicht im gleichen Maße reduziert. Einige Versicherer leben daher aktuell aus der Substanz.
Für einige Investorengruppen und Anteilseigner an Lebensversicherern scheint das Geschäftsmodell der deutschen Lebensversicherung zukünftig nicht mehr renditestark genug zu sein. Die Aktionäre und das Management der Victoria Leben und der DeltaLloyd Gruppe haben kürzlich entschieden das Neugeschäft einzustellen.
Vor dem Hintergrund einer bevorstehenden Welle von Neugeschäftsschliessungen mit damit verbundenen Run-Offs des Lebensversicherers ist die Finanzkraft des Anbieters ein extrem wichtiges Auswahlkriterium beim Abschluss eines neuen Vertrages.
Studienaufbau/Methodik
Datenbasis/Analysierte Unternehmen
Datenbasis der Studie sind die Jahresabschlüsse 2008 der Lebensversicherer und die Gewinndeklaration für das Jahr 2010.
Es wurden folgende Untergruppen für die folgende Analyse der Kennzahlen zur Finanzkraft und Kundenperformance der Lebensversicherer gebildet:
Gruppe 1 „Die 40 grössten Lebensversicherer“
Gemessen am Volumen der Kapitalanlagen bilden die grössten 40 Lebensversicherer die erste Gruppe
Gruppe 2 „Mittelgrosse und kleine Lebensversicherer“
In dieser Gruppe wurden alle Versicherer zusammengefasst die nicht in die erste Gruppe fallen und keine Spezialanbieter von Risikolebenspolicen und Fondspolicen sind.
Gruppe 3 „Spezialanbieter von Fondspolicen“
Da bei Spezialanbietern von Fondspolicen die Kundenperformance von den kundenindividuellen Kapitalanlagen abhängt und das Kapitalanlagerisiko nicht beim Versicherer liegt, wurden diese Anbieter gesondert analysiert.
Datenbasis der Studie sind die Jahresabschlüsse 2008 der Lebensversicherer und die Gewinndeklaration für das Jahr 2010.
Es wurden folgende Untergruppen für die folgende Analyse der Kennzahlen zur Finanzkraft und Kundenperformance der Lebensversicherer gebildet:
Gruppe 1 „Die 40 grössten Lebensversicherer“
Gemessen am Volumen der Kapitalanlagen bilden die grössten 40 Lebensversicherer die erste Gruppe
Gruppe 2 „Mittelgrosse und kleine Lebensversicherer“
In dieser Gruppe wurden alle Versicherer zusammengefasst die nicht in die erste Gruppe fallen und keine Spezialanbieter von Risikolebenspolicen und Fondspolicen sind.
Gruppe 3 „Spezialanbieter von Fondspolicen“
Da bei Spezialanbietern von Fondspolicen die Kundenperformance von den kundenindividuellen Kapitalanlagen abhängt und das Kapitalanlagerisiko nicht beim Versicherer liegt, wurden diese Anbieter gesondert analysiert.
Substanzkraftquote I
Addiert man zum Eigenkapital die freie Rückstellung für Beitragsrückerstattung (freie RfB) und teilt man diese Summe durch die Deckungsrückstellung (eingezahlte und verzinste Kundengelder), ergibt sich die Substanzkraftquote. Sie liefert ein aussagekräftiges Indiz dafür, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Versicherer auch in Zukunft eine stabile Überschussbeteiligung ausweisen und die prognostizierten Erträge ohne größere Schwankungen auszahlen kann.
Substanzkraftquote II
Die Substanzkraftquote I wird ergänzt um 50% aus dem Saldo der Stillen Reserven und Stillen Lasten.
Bewertungsreserven entstehen z.B. wenn der Kurswert einer Aktienanlage höher ist als ihr Buchwert. Stille Lasten liegen vor wenn der Zeitwert der Kapitalanlage unter dem Marktwert liegt.
Die Ergänzung um 50% des Saldos aus Stillen Reserven/Lasten erfolgt um eine zeitwertorientierte Betrachtung der Substanz des Lebensversicherers darzustellen. Der Ansatz von nur 50% des Saldos soll starke Schwankungen der Stillen Reserven in Einzeljahren Rechnung tragen und Versicherer mit extrem schlechten bzw., extrem guten Jahren bei den Reserven nicht benachteiligen bzw. bevorteilen.
Darüber hinaus müssen die Kunden direkt an den Bewertungsreserven beteiligt werden. Gemäß § 153 des Versicherungsvertragsgesetzes steht dem Versicherungsnehmer ab dem 01.01.2008 eine Beteiligung an den Bewertungsreserven zu.
Addiert man zum Eigenkapital die freie Rückstellung für Beitragsrückerstattung (freie RfB) und teilt man diese Summe durch die Deckungsrückstellung (eingezahlte und verzinste Kundengelder), ergibt sich die Substanzkraftquote. Sie liefert ein aussagekräftiges Indiz dafür, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Versicherer auch in Zukunft eine stabile Überschussbeteiligung ausweisen und die prognostizierten Erträge ohne größere Schwankungen auszahlen kann.
Substanzkraftquote II
Die Substanzkraftquote I wird ergänzt um 50% aus dem Saldo der Stillen Reserven und Stillen Lasten.
Bewertungsreserven entstehen z.B. wenn der Kurswert einer Aktienanlage höher ist als ihr Buchwert. Stille Lasten liegen vor wenn der Zeitwert der Kapitalanlage unter dem Marktwert liegt.
Die Ergänzung um 50% des Saldos aus Stillen Reserven/Lasten erfolgt um eine zeitwertorientierte Betrachtung der Substanz des Lebensversicherers darzustellen. Der Ansatz von nur 50% des Saldos soll starke Schwankungen der Stillen Reserven in Einzeljahren Rechnung tragen und Versicherer mit extrem schlechten bzw., extrem guten Jahren bei den Reserven nicht benachteiligen bzw. bevorteilen.
Darüber hinaus müssen die Kunden direkt an den Bewertungsreserven beteiligt werden. Gemäß § 153 des Versicherungsvertragsgesetzes steht dem Versicherungsnehmer ab dem 01.01.2008 eine Beteiligung an den Bewertungsreserven zu.
- Netto-Rendite der Kapitalanlagen
Die Netto-Rendite der Kapitalanlagen stellt das Anlageergebnis abzüglich der Anlageaufwendungen dar. Sie gibt Aufschluss über die Effizienz des Versicherungsunternehmens, da den Erträgen die Verwaltungskosten für die Kapitalanlage gegenübergestellt werden. Zudem ist die Überschussbeteiligung bei Versicherern zum größten Teil von der erzielten Netto-Rendite der Kapitalanlagen abhängig.
Die Netto-Rendite zeigt an welche Verzinsung der Versicherer mit den Kapitalanlagen der Kunden verdient und ob diese ausreichend ist neben der Ausschüttung an die Kunden weitere Substanzkraft aufzubauen. - Gewinnbeteiligung
Die Gewinnbeteiligung spiegelt die Gewinnsituation des Unternehmens wieder. Sie hängt vor allem von der Entwicklung der Kapitalmärkte, aber auch vom Verlauf der Sterblichkeit und den Kosten ab. Verbessert sich die Gewinnsituation, so kann die Gewinnbeteiligung erhöht werden. Bei einer Verschlechterung ist eine Senkung der Gewinnbeteiligung zu erwarten.
Das bedeutet, dass die Gewinnbeteiligung in ihrer Höhe nicht garantiert werden kann. Erst wenn der Jahresüberschuss erkennbar ist, können die Gewinnsätze erklärt werden. Die Festsetzung erfolgt am Ende eines Kalenderjahres für im Folgejahr auszuschüttende Gewinnanteile und gilt solange, bis neue Gewinnsätze deklariert werden. Die festgesetzten Gewinnsätze werden als Anhang zum Jahresabschluss im jeweiligen Geschäftsbericht veröffentlicht. Unsere zuletzt erklärten Gewinnsätze können wir nicht für die Zukunft garantieren, auch nicht für das laufende Kalenderjahr. Versicherungsunternehmen müssen ihre Verträge vorsichtig kalkulieren und Sicherheitsreserven einrechnen, damit die Erfüllbarkeit der garantierten Leistungen unter allen Umständen gegeben ist. Die vorsichtige Kalkulation führt dazu, dass im Regelfall am Jahresende Gewinne anfallen.
Dabei werden folgende Gewinnquellen unterschieden:
Zinsgewinn: wenn mehr Zinsen erwirtschaftet werden konnten als eingerechnet wurden.
Kostengewinn: wenn weniger Kosten angefallen sind als eingerechnet wurden.
Sterblichkeitsgewinn: in der Risiko- und Kapitalversicherung entstehen Sterblichkeitsgewinne, wenn weniger versicherte Personen sterben als kalkuliert. In der Rentenversicherung ist das genau umgekehrt.
Von den Gewinnen darf ein Versicherungsunternehmen selbst maximal 10 % beanspruchen (z.B. für die Bildung von Eigenkapital). Mindestens 90 % müssen über die Gewinnbeteiligung an die Vertragspartner zurückfließen. Üblicherweise liegt diese Quote deutlich über 90 %.
Bedeutung der Gewinnbeteiligung
Kurzfristige Schwankungen auf den Kapitalmärkten wirken sich - im Gegensatz beispielsweise zur reinen Aktienanlage – nicht unmittelbar auf die Höhe der künftigen Gewinnbeteiligung aus. Dieses liegt daran, dass Lebensversicherer den Gewinn eines Geschäftsjahres abzüglich der Direktgutschrift zunächst einem großen Topf zuführen, der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) genannt wird.
Jedes Jahr wird der RfB der Betrag entnommen, der für die Gewinnbeteiligung der Versicherten benötigt wird. In guten Jahren kann somit der RfB mehr zugeführt werden, als benötigt wird. Allerdings darf dieses Polster nicht zu groß werden, da sonst die Verteilung der Gewinne nicht mehr zeitnah erfolgen würde. In weniger guten Jahren können dann die in der RfB vorhandenen freien Mittel dafür verwendet werden, die Gewinnbeteiligung trotz rückläufiger Ergebnisse stabil zu halten. Diese freien Mittel haben ausschließlich die Aufgabe, kurzfristige Einflüsse auszugleichen.
Die Gewinnbeteiligung der Kunden kann den Versicherer Substanzkraft kosten, wenn er über mehrere Jahre hinweg mehr an die Kunden ausschüttet als er in der Lage ist in der Kapitalanlage zu verdienen.
Zur Umrechung der Netto-Rendite und Gewinnbeteiligung und wurde folgender Schlüssel verwendet:
4,90% Nettorendite = 100 DFSI Punkte
4,60% Gewinndeklaration für das Jahr 2010 = 100 DFSI Punkte
Netto-Rendite und Gewinnbeteiligung wurden jeweils zu 50% gewichtet und ergeben somit die DFSI-Punktezahl für den Bereich Kundenperformance.
Punkte auf einer Skala von 0 bis 100 (über 100 Punkte sind bei extrem starken Anbietern in Ausnahmefällen erreichbar). Durch Auf- und Abrundungen können sich Rundungsdifferenzen ergeben, welche keinen Einfluss auf das Gesamtergebnis haben. Unterschiedliche Ränge trotz gleicher Punktzahl werden durch Unterschiede auf der zweiten oder dritten Nachkommastelle verursacht.
Die Substanzkraft und die Kundenperformance sind zwei wichtige Indikatoren für die aktuelle und zukünftige Leistungsfähigkeit eines Lebensversicherers. Beide Bereiche wurden jeweils 50% gewichtet und zu einer Gesamtkennzahl FINANZKRAFT (DFSI Punkte) aggregiert. Es wurden drei Gruppen von Lebensversicherer analysiert.
Die grössten 40 Lebensversicherer:
Top Finanzkraft, Unternehmen mit mind. "A" Bewertung

Mittelgroße und kleine Lebensversicherer:
Top Finanzkraft, Unternehmen mit mind. "A" Bewertung

Spezialanbieter von Fondspolicen:
Top Finanzkraft, Unternehmen mit mind. "A" Bewertung

Erläuterung der Gesamtbewertung und Aggregation der Kennzahlen
Die Substanzkraft und die Kundenperformance sind zwei wichtige Indikatoren für die aktuelle und zukünftige Leistungsfähigkeit eines Lebensversicherers. Beide Bereiche werden jeweils 50% gewichtet und zu einer Gesamtkennzahl aggregiert. Dabei werden die DFSI Punkte aus den Einzelbereichen summiert und durch 2 geteilt. Danach wird die metrische Punkteskala nach dem unten stehenden Schlüssel in eine ordinale Buchstaben und Noten-Skala umgerechnet. Für die Spezialanbieter der fondsgebundenen Lebensversicherung entfällt der Teil der Kundenperformance, da bei fondsgebundenen Versicherungen der Kunde das Kapitalanlagerisiko trägt. Daher wird bei diesen Versicherern geht nur die Substanzkraft in das Gesamtergebnis ein.

Gesamtergebnis:
Punkte auf einer Skala von 0 bis 100 (100 Punkte sind maximal erreichbar). Durch Auf- und Abrundungen können sich Rundungsdifferenzen ergeben, welche keinen Einfluss auf das Gesamtergebnis haben. Unterschiedliche Ränge trotz gleicher Punktzahl werden durch Unterschiede auf der zweiten oder dritten Nachkommastelle verursacht.
Detaillierte Studienergebnisse sind gegen eine Schutzgebühr zu erhalten.
Die grössten 40 Lebensversicherer:
Top Finanzkraft, Unternehmen mit mind. "A" Bewertung

Mittelgroße und kleine Lebensversicherer:
Top Finanzkraft, Unternehmen mit mind. "A" Bewertung

Spezialanbieter von Fondspolicen:
Top Finanzkraft, Unternehmen mit mind. "A" Bewertung

Erläuterung der Gesamtbewertung und Aggregation der Kennzahlen
Die Substanzkraft und die Kundenperformance sind zwei wichtige Indikatoren für die aktuelle und zukünftige Leistungsfähigkeit eines Lebensversicherers. Beide Bereiche werden jeweils 50% gewichtet und zu einer Gesamtkennzahl aggregiert. Dabei werden die DFSI Punkte aus den Einzelbereichen summiert und durch 2 geteilt. Danach wird die metrische Punkteskala nach dem unten stehenden Schlüssel in eine ordinale Buchstaben und Noten-Skala umgerechnet. Für die Spezialanbieter der fondsgebundenen Lebensversicherung entfällt der Teil der Kundenperformance, da bei fondsgebundenen Versicherungen der Kunde das Kapitalanlagerisiko trägt. Daher wird bei diesen Versicherern geht nur die Substanzkraft in das Gesamtergebnis ein.

Gesamtergebnis:
Punkte auf einer Skala von 0 bis 100 (100 Punkte sind maximal erreichbar). Durch Auf- und Abrundungen können sich Rundungsdifferenzen ergeben, welche keinen Einfluss auf das Gesamtergebnis haben. Unterschiedliche Ränge trotz gleicher Punktzahl werden durch Unterschiede auf der zweiten oder dritten Nachkommastelle verursacht.
Detaillierte Studienergebnisse sind gegen eine Schutzgebühr zu erhalten.